#MONDAYTALK: LA MODE ET MOI ON SNAPCHAT

Ein neuer Social Media Kanal hat uns 2015 erfreut: Snapchat. Am Anfang war ich gar kein Fan davon, lud mir die App aber mal aus Spaß runter, verbannte sie aber kurz darauf direkt wieder. Während eines Workshops haben mich dann die Mädels von #kölnbloggt überredet, das snappen mal auszuprobieren (vorher habe ich nämlich nur Videos dort geschaut) und #snappyemmi war geboren. Und was soll ich sagen: Die App ist zu einem meiner großen Favoriten geworden!

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WAS IST SNAPCHAT ÜBERHAUPT?


Snapchat wurde 2011 erfunden bzw. gegründet und mittlerweile für einen Wert von ca. 20 Milliarden US-Dollar gehandelt. Snapchat ermöglicht es uns, Fotos und Videos an Freunde zu senden, die dann allerdings nur für  eine bestimmte Anzahl an Sekunden sichtbar sind und sich dann selbst „zerstören“. Natürlich kann ein Snapchat gemacht werden, darüber wird der Absender aber informiert. Außerdem kann man diese Fotos und Videos auch in seinem Feed hochladen. Hier sind sie dann für 24 Stunden für alle Follower sichtbar. Nach 24 Stunden löschen sich die Nachrichten automatisch.

Die Fotos und Videos können nur über die App gemacht werden, der Upload aus dem eigenen Foto-Feed ist nicht möglich. Dass heißt, das was wir dort sehen, ist nicht bearbeitet, sondern echt/real.

Dank diverser Filter oder Masken, die relativ regelmäßig wechseln und sich an die Jahreszeiten anpassen, können die Videos etwas aufgepimpt werden.

DIE NEGATIVEN SEITEN VON SNAPCHAT


Das Snapchat vor allem auch zum 'Sexting' genutzt wird, ist bekannt. Nacktbilder und Fotos von Genitalien werden dabei versendet, auch an Personen, die das nicht wünschen. Denn grundsätzlich kann man hier jedem, dessen Nutzernamen man kennt, Bilder/Videos zusenden. Eine Blockierfunktion oder private Profile gibt es hier soweit ich weiß nicht. Außerdem hat die App viele Sicherheitslücken. Zudem ist es für technikaffine Benutzer kaum ein Problem, alle ausgeblendeten bzw. abgelaufenen Fotos wieder sichtbar zu machen. Eine nicht ganz so schwerwiegende negative Seite ist außerdem, dass man die Nutzung nicht direkt durchblickt.

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LA MODE ET MOI ON SNAPCHAT


Trotz der negativen Seiten, die auch nicht wegzudiskutieren sind, mag ich die App um ehrlich zu sein nicht mehr missen. Ich snappe sehr gerne, auch wenn ich auf diese Weise viel Privatsphäre aufgebe. Mal abgesehen von Zeitfaktor, sich all die Videos der Leute anzuschauen, denen man folgt. Aber irgendwie lernt man diejenigen (und ihr dann zwangsläufig mich auch) irgendwie kennen. Ich weiß was sie erleben, wo sie sind, was ihnen Spaß macht usw. Da ich hauptsächlich Personen folge, ich die tatsächlich auch kenne, finde ich das total spannend.

Auch ich mag es zu zeigen, was ich gerade mache, auch wenn ich aus dem Büro natürlich eher weniger snappe. Aber wenn ich unterwegs bin, nutze ich die App sehr sehr gerne. Ihr seid  unterwegs und habt Entscheidungsschwierigkeiten? Schnell einen Snap losgeschickt und nach der Meinung der Follower gefragt, habt ihr recht schnell Hilfe.

Mit dem Selfie-Snap und "reden-mit-dem-Handy-im-Selfie-Modus" in der Öffentlichkeit tue ich mich aktuell noch schwer, öfter snappe ich so, dass die anderen Menschen das gar nicht mitbekommen. Es sei denn, ich bin in einer größeren Blogger-Gruppe unterwegs.

Dennoch muss man natürlich aufpassen, nicht im gesamten Social Media Strudel eingesogen zu werden und das echte Leben weiterhin genießen. Deswegen lege ich das Handy dann auch mal weg,  besonders wenn ich bei der Familie oder bei Freunden bin und ich die auch einfach nicht zeigen muss, da ich deren Privatsphäre natürlich respektiere!

MEIN FAZIT ZU SNAPCHAT


Snapchat macht Spaß. Punkt! Ich nehme meine Follower gerne mit, es ist 'echter' als Instagram (was ich immer noch liebe) und natürlich auch realer, weil es Echtzeit ist. Als Snapchat-süchtig (ja, diese Diskussion gab es tatsächlich mal) würde ich mich aber aktuell noch nicht bezeichnen. Ich kann Situationen auch noch genießen, ohne sie snappen zu müssen. Und wenn ich mal ein Video verpasse, geht meine Welt auch nicht unter. Ich denke, dass das ein gesunder und für mich optimaler Mittelweg ist.

Ich bin auch froh, dass ich noch nicht das Stadium erreicht habe, in dem ich einen Druck verspüre, snappen zu "müssen". Also wenn es bei mir langweilig ist, dann gibt es auch keine Snaps ;) Auch möchte ich mir nicht den Druck auferlegen lassen, 100 % meines Lebens online sein zu müssen - sei es auf Facebook, Twitter, Instagram und jetzt auch Snapchat.

Falls ihr auch bei Snapchat seid, würde ich mich natürlich freuen, wenn ihr auch mal bei mir vorbei schaut. Lasst mir auch gerne eure Benutzernamen da, dann schaue ich mir mal eure Videos an :)

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Kommentare

  1. Juhu, #snappyemmi schreibt über Snapchat! Also du bist absolut eine meiner liebsten Lieblingssnapperinnen :) Und ich liebe es, deinen Tag auf Snapchat zu verfolgen! Zudem fühle ich mich sehr geehrt, in deinem Snapchat-Post zu sehen zu sein und bin ganz fest der Meinung, dass wir bald ein Date haben sollten, um wieder gemeinsam snappen zu können :)
    Bis dahin snappige Grüße
    Lea

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    1. uuuhh da werde ich ja ganz rot <3 Ich freue mich auf unser nächstes Date!!

      Danke und Küsschen

      PS die snappigen Grüße haben mich sehr zum Lachen gebracht ;)

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Maira Gall